Behandlung

Die Therapie psychischer Erkrankungen, insbesondere psychotischer Erkrankungen orientiert sich individuell am Beschwerdebild und den Bedürfnissen des Patienten. Das erfahrene Team des Früherkennungszentrums steht dabei beratend zur Seite, gibt Orientierungshilfe und therapeutische Empfehlungen. Ob es sich nun um eine Ersterkrankung an einer Psychose oder um einen Rückfall handelt, wichtig ist, dass die Therapie so bald wie möglich begonnen wird um ein Fortschreiten und damit eine weitere Verschlimmerung zu verhindern.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Therapiemöglichkeiten, die bei psychotischen Erkrankungen erfolgreich angewandt werden und gut zu einer Linderung und Heilung beitragen können.

Als Grundlage jeder Art von Therapie steht die therapeutische Beziehung zum Behandler, die „Chemie“ muss stimmen, um dann gemeinsam einen guten und persönlichen Weg aus der Krise zu finden. Seelische Erkrankungen, insbesondere Psychosen gehen oft mit großer Verunsicherung und Reizüberflutung einher, so dass oft erst einmal eine Beruhigung und ein Schutz gegen die andrängenden Gefühle und Gedanken als hilfreich empfunden werden.

Um zur Ruhe zu kommen können neben der therapeutischen Beziehung auch Medikamente hilfreich sein. Je nach Art der im Vordergrund stehenden Beschwerden wird die Therapie parallel oder in weiteren Schritten durch psychotherapeutische, kreativtherapeutische, soziale oder andere Behandlungsmöglichkeiten ergänzt.

Im Verlauf einer Psychose können auch die Familie, die nahen Angehörige und Freunde den Erkrankten wesentlich unterstützen. Ihn zu beruhigen, zu begleiten und ihm aufmerksam und geduldig zur Seite zu stehen ist eine große Herausforderung und erfordert Kraft. Hilfreich kann dabei ein gegenseitiger Austausch unter gleichermaßen Betroffenen, aber auch professionelle Information und Unterstützung sein.

Der Einbezug von Angehörigen in die Beratung und Therapie ist bei Wunsch des Betroffenen jederzeit möglich.